Hinweis: Reverse-Charge-Sachverhalte haengen vom konkreten Umsatz ab. Klaeren Sie Waren, Dienstleistungen, Lieferort und USt-IdNr.-Pruefung mit Ihrer Kanzlei.

Reverse Charge bedeutet vereinfacht: Nicht der Verkaeufer weist die Umsatzsteuer aus, sondern der Leistungsempfaenger schuldet sie im eigenen Land. Im Shopify-Alltag ist das besonders bei EU-B2B-Bestellungen relevant.

Wann Reverse Charge typischerweise relevant wird

Ein haeufiger Fall: Ein deutscher Shopify-Haendler verkauft an ein Unternehmen in Frankreich, Oesterreich oder den Niederlanden. Der Kunde gibt eine gueltige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer an. Unter bestimmten Voraussetzungen wird dann keine deutsche Umsatzsteuer ausgewiesen.

Welche Daten Sie brauchen

Warum der Rechnungstext wichtig ist

Bei Reverse Charge darf die Rechnung nicht einfach eine normale Rechnung mit 0 Prozent Umsatzsteuer sein. Sie sollte den Grund klar machen, also dass die Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfaenger uebergeht.

DATEV und Reverse Charge

Fuer die Buchhaltung muss der Umsatz korrekt getrennt werden. Wenn Reverse-Charge-Umsaetze zusammen mit deutschen 19-Prozent-Umsaetzen in einer undifferenzierten CSV landen, muss die Kanzlei manuell sortieren.

Pragmatischer Prozess

  1. USt-IdNr. im Checkout oder Kundenprozess erfassen.
  2. Nummer pruefen oder pruefbar speichern.
  3. Steuerfall pro Bestellung festlegen.
  4. Rechnung mit richtigem Hinweis erzeugen.
  5. DATEV-Export mit passender Buchungslogik erstellen.

EU-B2B-Steuerfaelle nicht in Excel sortieren

HermitTaxDE hilft, Reverse Charge, Rechnungslogik und DATEV-Export in einem Shopify-nativen Workflow zusammenzufuehren.

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