Hinweis: Rechnungsanforderungen koennen vom Einzelfall abhaengen. Lassen Sie Ihr Setup von Ihrer Kanzlei pruefen.
Shopify ist stark im Verkauf. Deutsche Rechnungslogik ist aber ein eigener Bereich. Wer in Deutschland verkauft, braucht nicht nur Bestellbestaetigungen, sondern Rechnungen mit korrekten Pflichtangaben, Steuerlogik, Nummernkreis und nachvollziehbarer Korrekturhistorie.
Typische Pflichtangaben
- Name und Anschrift des leistenden Unternehmens
- Name und Anschrift des Kunden, soweit erforderlich
- Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
- Rechnungsdatum
- fortlaufende Rechnungsnummer
- Menge und Art der gelieferten Waren oder Leistungen
- Nettoentgelt, Steuersatz, Steuerbetrag und Bruttobetrag
- Hinweise bei Sonderfaellen wie Kleinunternehmerregelung oder Reverse Charge
Bestellung, Rechnung und Zahlung trennen
Eine Bestellung zeigt, was ein Kunde gekauft hat. Eine Zahlung zeigt, wie Geld geflossen ist. Eine Rechnung ist der steuerliche Beleg. Diese drei Dinge haengen zusammen, sind aber nicht identisch.
Rechnungsnummern und Stornos
Wenn eine Bestellung geaendert oder erstattet wird, sollte der Originalbeleg nicht stillschweigend ueberschrieben werden. Stattdessen sollte die Korrektur erkennbar sein, zum Beispiel ueber eine Stornorechnung oder einen Korrekturbeleg.
Steuerfaelle in Shopify
Nicht jede Bestellung ist steuerlich gleich. Ein deutscher B2C-Verkauf mit 19 Prozent Umsatzsteuer unterscheidet sich von EU-B2B mit Reverse Charge, Kleinunternehmerregelung, OSS-Sachverhalten oder Drittland-Lieferungen.
Warum DATEV von Anfang an mitdenken?
Wenn die Rechnung sauber ist, aber der Export an den Steuerberater nicht passt, entsteht trotzdem Arbeit. Deshalb sollte die Rechnungslogik mit dem DATEV-Export verbunden sein: gleiche Nummer, gleiche Steuerlogik, gleicher Belegbezug.
Rechnungsworkflow direkt in Shopify
HermitTaxDE hilft deutschen Shopify-Haendlern, Rechnungen, Stornos, DATEV-Export und ZUGFeRD-nahen Output in einem nativen Admin-Workflow zu verbinden.